Ob in Zeitschriften, im Fernsehen oder auf Plakatwänden: Das Thema Sexualität begegnet Kindern und Jugendlichen auf Schritt und Tritt, und dennoch ist ihr Wissen oft diffus. Auch heute brauchen sie Antworten auf ihre Fragen zu Liebe und Lust.
Mit sexualpädagogischen Angeboten unterstützen wir Mädchen und Jungen auf ihrem Weg zu einer selbst bestimmten und verantwortungsvollen Sexualität. Wir informieren sie über Themen wie Verhütung, Aids und Schwangerschaft. Und wir reden mit ihnen – über Sex, über Gefühle und Beziehungen.
Unser pädagogisches Konzept ist interkulturell und geschlechtsbewusst. Wir arbeiten mit vielfältigen Medien und Methoden und halten eine große Auswahl an Anschauungsmaterial bereit. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im sexualpädagogischen Bereich verfügen neben einer pädagogischen Ausbildung über mindestens 1,5 Jahre zertifizierte sexualpädagogische Weiterbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung.
Bieten Sie sexualpädagogische Fortbildungen an?
Kann ich mit einer Schulklasse das FPZ besuchen?
Ich plane ein Mädchenprojekt. Haben Sie aktuelle Materialien?
Können Sie mich bei der Vorbereitung einer Unterrichtseinheit unterstützen?
In unserer Wohngruppe leben Menschen mit Behinderungen.
Haben Sie Erfahrung in der Beratung dieser Zielgruppe?
Beraten Sie auch Jugendliche direkt?
Mein Sohn ist 4 Jahre und befriedigt sich selbst. Ist das normal?
In unserer Wohngruppe leben Jugendliche aus verschiedenen Herkunftsländern. Unser Wohngruppenteam braucht dringend eine Praxisreflexion zum Umgang mit Sexualität.
Können Sie uns helfen?
Welche besonderen Inhalte, Methoden oder Zugänge gibt es für multikulturelle Gruppen? Wie viel muss ich als Pädagogin über den Umgang mit Sexualität in verschiedenen Herkunftsländern wissen?
Ja. "Körper, Sinne, Sexualität", "Behinderte Liebe", "Teenager-Schwangerschaften", "Interkulturelle Sexualpädagogik" – zu diesen und vielen anderen Themen bieten wir berufsbegleitende Fortbildung für Studierende sowie Kolleginnen und Kollegen aus der pädagogischen Arbeit. Zum Teil richten sich unsere Angebote gezielt an einzelne Berufsgruppen, etwa Erzieherinnen in Kitas. Diese Fortbildungen werden oft von Teams gebucht. Bei manchen Veranstaltungen und Seminaren führt das Thema verschiedene Professionen zusammen.
Schulklassen und Jugendgruppen sind herzlich eingeladen, sich bei einem Besuch selbst einen Eindruck von der Atmosphäre des Familienplanungszentrums zu verschaffen. Wir informieren sie über unser Angebot und antworten auf ihre Fragen. Häufig haben Jungen und Mädchen unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen, deshalb teilen wir die Gruppen vor Ort. Die Jungen werden von einem männlichen Pädagogen, die Mädchen von einer Pädagogin betreut. Diese Besuche finden ohne die Begleitung von Lehrkräften und Erzieherinnen statt.
Wenn Sie sich einen Überblick über sexualpädagogische Arbeitshilfen verschaffen möchten, können Sie sich bei uns Spiele, Filme, Bücher und vieles mehr anschauen. In unregelmäßigen Abständen veranstalten wir außerdem Filmsichtungen und Spielemärkte, um aktuelle Arbeitshilfen gebündelt vorzustellen. Für Projekte zum Thema Verhütung halten wir unseren "Verhütungsmittelkoffer" bereit, der auch entliehen werden kann. Er enthält alle gängigen Verhütungsmittel sowie Info-Material zur anschaulichen Demonstration. Außerdem bieten wir Ihnen eigene Veröffentlichungen des Familienplanungszentrums zu den Themen: Erster Besuch bei der Frauenärztin, Teenagerschwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch. Auch ein Reader mit Texten von Frauen aus verschiedenen Ländern über Sexualität wurde von uns zusammengestellt und kommentiert. Kostenloses Informationsmaterial ist auch über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu beziehen.
Egal ob Sie eine Unterrichtseinheit in der Schule oder ein Projekt im Jugendtreff planen: In unserer Fachberatung geben wir Ihnen Tipps und entwickeln mit Ihnen zusammen ein Programm speziell für Ihre Zielgruppe. Auch wenn Sie Anregungen, aktuelle Arbeitshilfen oder Unterstützung bei der Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzepts suchen, können Sie sich an uns wenden.
Die Fachberatung von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen sowie Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen entwickelt sich zu einem unserer Schwerpunktthemen. Menschen mit Behinderungen benötigen in ihrer Sexualentwicklung eine Unterstützung, die ihren gelernten Umgang besonders berücksichtigt. Für viele ist eine Kommunikation in "leichter Sprache" notwendig. Eine Vielzahl anschaulicher, sinnlicher Methoden und Materialien erleichtert oft zusätzlich die Verständigung und macht sie gleichzeitig lebendiger.
Eltern und Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen erleben täglich verschiedene Ausdrucksformen der Sexualität von Menschen mit Behinderungen. Dabei werden sie oft mit eigenen Grenzen oder Intimitätsgrenzen der Menschen mit Behinderungen konfrontiert.
Benötigen Sie Information, Beratung oder kollegialen Austausch? Wir bieten:
- Einzelberatung für Menschen mit Behinderung in leichter Sprache
- Sexualpädagogische Fachberatung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behindertenhilfe
- Sexualpädagogische Fachberatung für Eltern
- Praxisreflexion
- Fortbildungen
- Arbeitshilfen und Methoden lebendigen Lernens
- Hilfe bei der Erstellung von sexualpädagogischen Konzepten
Egal ob es um Fragen zu Partnerschaft, Kinderwunsch oder sexueller Orientierung geht: Zu allen Fragen der Sexualität, Familienplanung und Verhütung sind bei uns auch und gerade Menschen mit Behinderungen willkommen.
Wie ist das beim "ersten Mal"? Bin ich vielleicht gar nicht hetero? Hilfe, ich finde meinen Penis viel zu klein! - Es gibt Fragen und Probleme, die Jungen und Mädchen nicht in der Gruppe ansprechen möchten. Für sie bieten wir unsere individuelle und vertrauliche Beratung an.
Ja, Kinder haben von Geburt an ein Bedürfnis nach Zuwendung, Zärtlichkeit und Körperkontakt. Mädchen und Jungen entdecken ihren eigenen Körper und den der anderen, erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen, spüren Freude und Lust, aber auch Angst, Scham und Unsicherheit. Im Umgang mit anderen lernen sie die eigenen Grenzen und die Grenzen anderer kennen.
Eltern erleben täglich verschiedene Ausdrucksformen der Sexualität ihrer Kinder, z.B. direkt gestellte Fragen nach der Zeugung von Kindern, öffentliches Onanieren oder Doktorspiele. All das gehört zu der gesunden und ungezwungenen Entwicklung eines Kindes.
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Pädagogen sind in ihrem Arbeitsalltag auf vielfältige Weise mit Fragen zur Sexualität konfrontiert. Nicht immer ist es einfach für sie, die richtigen Antworten parat zu haben und professionell zu reagieren. Manchmal spielt der kulturelle Hintergrund der Jugendlichen eine Rolle bei ihren Fragen zu Sexualität.
Wir informieren und beraten Sozialpädagogen, Erzieher, Lehrer und andere interessierte Kolleginnen und Kollegen – in Veranstaltungen, auf Seminaren oder in Einzelgesprächen. Und wir bieten Raum für Reflexion, die in der täglichen Arbeit oft zu kurz kommt.