Sexuelle Probleme in der Partnerschaft
Sexualität und Kinderwunsch
Sexualität nach der Geburt eines Kindes
Sexualität in langjährigen Beziehungen

"Ich habe weniger/mehr Lust als mein(e) Partner(in)."
"Ich habe Schmerzen beim Geschlechtsverkehr."
"Meine Scheide ist so eng, dass ich keinen Verkehr haben kann."
"Ich komme nicht zum Orgasmus."
"Mein Samenerguss kommt zu schnell/ gar nicht."
"Ich habe keine Erektion." ...
Die Liste sexueller Probleme und Fragen ließe sich leicht fortsetzen. Viele Menschen haben in ihrem Leben Phasen, in denen sie mit ihrer Sexualität nicht zufrieden sind, aber nicht in jedem Fall muss sich daraus ein schwerwiegendes Problem entwickeln.
Selten gibt es rein körperliche Ursachen für die Schwierigkeiten. Manchmal genügt schon eine Veränderung der Lebenssituation, damit Menschen zu einem für sie befriedigenden Sexualleben zurückfinden.
Es gibt viele Formen, Sexualität zu erleben. Die Einstellungen zu dem, was "richtige" und "gute" Sexualität ist, haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert. So wird Homosexualität heute von vielen Menschen als eine der Heterosexualität gleichberechtigte Lebensform akzeptiert. Viele Normen haben sich aufgelöst, aber neue sind entstanden - umso schwerer fällt es oftmals, sich zu orientieren. In der Beratung wird häufig gefragt, wie viel Sex eigentlich "normal" sei. Wenn Sie Fragen haben, sich verunsichert fühlen oder über längere Zeit unzufrieden sind, können Sie bei uns einen Termin zur Sexual- und Partnerschaftsberatung vereinbaren.
In vielen Partnerschaften verändert sich das sexuelle Erleben bei unerfülltem Kinderwunsch. Gerade wenn Geschlechtverkehr nach Termin stattfinden muss, wird das sexuelle Erleben beeinträchtigt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Funktionalisierung des Geschlechtsverkehrs zur Erfüllung des Kinderwunsches zu zeitweiliger Lustlosigkeit oder mangelnder sexueller Befriedigung führt.
Immer mehr Paare wünschen sich heute psychologische Beratung zum Thema Sexualität und Kinderwunsch. Kommen Sie gern zu uns.
Wann sollte ein Paar nach der Geburt eines Kindes die sexuelle Beziehung wieder aufnehmen? Und wie kann diese aussehen?
Nicht selten kommt das Sexualleben nach der Entbindung zunächst völlig zum Erliegen. Dafür gibt es viele Ursachen: Das Geburtserlebnis muss verarbeitet werden, viele Eltern (insbesondere stillende Mütter) sind in den ersten Monaten stark von ihrem Kind in Anspruch genommen und auch körperlich buchstäblich “besetzt”, Schlafentzug und Müdigkeit sind häufige Begleiter der ersten Zeit. Der gesamte Alltag muss neu organisiert werden. Und man erlebt sich selbst und den Partner vollkommen anders als vorher. Es müssen nicht nur alle Familienmitglieder als "neue Familie" zusammen finden, sondern auch die Eltern brauchen Zeit, um sich wieder als Paar zu erleben. Manchmal gibt es auch körperliche Probleme, die nach der Entbindung den Geschlechtsverkehr noch längere Zeit schmerzhaft machen können.
Es gibt vielleicht eine ganze Reihe von Faktoren, die Sie spüren lassen, dass die Zeit noch nicht reif ist, die sexuelle Beziehung wieder aufzunehmen. In den meisten Fällen lösen sich diese Probleme von selbst - dies kann manchmal allerdings länger dauern, als erwartet. Wenn Sie unsicher oder sehr unzufrieden sind, können ein oder mehrere Beratungsgespräche Ihnen helfen, sich selbst und Ihre(n) Partner(in) besser zu verstehen und der sexuellen Zufriedenheit wieder ein Stück näher zu kommen (siehe auch profamilia).
Eine Partnerschaft, die über viele Jahre besteht, ist für viele Menschen ein erwünschter Idealzustand. Langfristige Beziehungen, unabhängig ob hetero- oder homosexuell, verheißen immer noch Glück, Geborgenheit und Vertrauen. Das erfolgreiche Gelingen einer Partnerschaft ist heute für viele Paare gekoppelt an eine befriedigende, aktiv gelebte Sexualität. Wenn in langjährigen Partnerschaften die Sexualität abnimmt, kann es zu Partnerschaftsproblemen kommen. Wenn Sie in einer langjährigen Beziehung den Verlust Ihrer Lust beklagen, können wir sie unterstützen, darüber miteinander ins Gespräch zu kommen.
