Wenn Sie stillen:
Das Stillen bietet in den ersten 6 Monaten einen hohen Schutz vor einer Schwangerschaft. Dazu müssen Sie bestimmte Regeln beachten.
Das sind die Regeln:
- Das Kind wird voll gestillt. Das heißt: Die Still-Abstände sind am Tag kürzer
als 4 Stunden. Die Still-Abstände sind in der Nacht höchstens 6 Stunden.
Es werden nur geringe Mengen Flüssigkeit gefüttert. Milch Abpumpen
und Füttern mit der Flasche zählt nicht als Stillen.
- Sie haben noch keine Regel-Blutung. Das heißt: Eine Regel-Blutung
dauert mindestens 2 Tage und ist so stark wie gewohnt. Oder: Die Blutung
ist 1 Tag lang stark und mindestens 2 Tage leicht. Oder: Die Blutung
ist mindestens 3 Tage leicht.
- Das Kind ist jünger als 6 Monate.
Wenn alle 3 Punkte zutreffen, besteht ein ziemlich hoher Schutz vor einer Schwangerschaft. Wenn einer der Punkte nicht mehr zutrifft, sollten Sie wieder verhüten. Hier finden Sie mehr über Verhütung. In leichter Sprache.

Wenn Sie nicht stillen
Frauen, die nicht stillen, sollten 4 Wochen nach der Geburt wieder Verhütungsmittel benutzen. Mit hormonellen Methoden können Sie sofort beginnen, die Spirale sollte jedoch erst 6 Wochen nach der Geburt eingelegt werden. Das Diaphragma muss nach einer Geburt neu angepasst werden. Dies ist erst 2 bis 3 Monate nach der Geburt möglich.
Hilfe bei besonderen Problemen: Durch die Geburt eines Kindes ändert sich sehr viel. Das ganze Leben verändert sich: Der Alltag, die Partnerschaft und Sexualität, sogar die eigene Persönlichkeit. Dazu kommen oft Gefühle von Erschöpfung und Überforderung.
Eltern müssen das Leben mit dem Kind neu lernen. Darum ist für junge Eltern die erste Zeit mit dem Kind oft anstrengend und voller Probleme. Viele dieser Probleme lösen sich mit etwas Geduld von selbst. Manchmal kann auch ein Beratungs-Gespräch helfen.
Manche Frauen bekommen eine echte Wochenbett-Depression. Diese sollten Sie unbedingt behandeln. Wir helfen Ihnen gern bei der Suche nach der passenden Beratung.
Bei Fragen zum Thema Partnerschaft:
- Das Familien-Planungs-Zentrum. [Link zu Kontakt]
- Die profamilia oder die AWO
Ihr Baby schreit und schreit und Sie wissen nicht mehr weiter?
- Schreiambulanz: Telefon: 040 – 74 57 02 09
- Oder fragen Sie Ihre Hebamme.
Hilfe und Rat bei einer Wochenbett-Depression:
- Schatten und Licht: Telefon: 040 – 42 803 27 15
- Eltern-Kind-Ambulanz: Telefon: 040 – 42 803 22 30
- Kinder-Krankenhaus Altona: Telefon: 040 – 88 90 82 70.
Wenn Sie in einer schwierigen Situation ein Kind bekommen und Hilfe brauchen, wenden Sie sich an die Hebammen in Ihrer Nähe. Eine Hebamme finden Sie in der Hamburger Hebammen-Liste unter www.midwife.de