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Aktuelle Themen und Angebote:

Neue Pille zur Notfallverhütung auf dem Markt

 "Fachtagung Eigenwillig"
Am 29. Juni 2010 veranstaltet das Familienplanungszentrum in Kooperation mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung eV (HAG) eine Fachtagung.

Beratungsangebote in Barmbek, Farmsen-Berne und Mümmelmannsberg

HPV Impfung (Humane Papilloma Viren) Neuer Schutz vor Gebärmutterhalskrebs?

Medizinische Versorgung für Menschen ohne Papiere

neues Serviceangebot im FPZ: Antragsprechstunde für Schwangere sowie Mütter und Väter in der Elternzeit 


 

 

 

Neue Pille zur Notfallverhütung auf dem Markt

Seit Herbst 2009 gibt es ein neues Präparat für die Notfallverhütung nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr. Der Name ist Ellaone®. Anders als bei den bisher üblichen Präparaten kann Ellaone® bis 5 Tage nach einer Verhütungspanne angewendet werden. Sie kostet in der Apotheke ca. 35 Euro. Die Wirksamkeit von Ellaone® wurde in Studien mit ca. 2500 Frauen untersucht. Trotzdem ist die Wirksamkeit noch nicht so gut untersucht, wie für die bisher angewendeten Präparate mit dem Hormon Levonorgestrel (Unofem®, Levogynon®).
Nach den bisher vorhandenen Daten könnte es sein, dass die neue Pille danach wirksamer ist. Die Zahl der Frauen, die trotz Notfallverhütung schwanger geworden sind, war mit Ellaone® 1,4%, mit Unofem® 2,2%. Da auch ohne Notfallverhütung nur ein kleiner Teil der Frauen nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr schwanger wird, wird für die Notfallverhütung auch die Zahl der verhinderten Schwangerschaften berechnet. Nach dieser Berechnung wurden mit Ellaone® etwa 77% der Schwangerschaften verhindert, mit Unofem® etwa 50 %.
Ob die Verhütungswirkung von Ellaone® während der gesamten 5 Tage nach der Verhütungspanne gleich bleibt, oder ob sie größer ist, wenn das Präparat möglichst frühzeitig eingenommen wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. In den bisherigen Studien war die Verhütungswirkung gleich bleibend. Allerdings war die Zahl der Frauen, die die Pille danach am 4. und 5. Tag nach der Verhütungspanne eingenommen haben, zu klein für eine sichere Beurteilung. Deswegen empfehlen wir auch für Ellaone®, sie so schnell wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einzunehmen.
Die Wirkweise von Ellaone® ist nach bisherigem Wissen nicht grundsätzlich anders als die von Unofem® und Levogynon®. Die Notfallpillen wirken wahrscheinlich hauptsächlich, indem sie den Eisprung verzögern oder verhindern. In einer Studie zeigte sich aber, dass Ellaone® den Eisprung noch verhindern kann, wenn es unmittelbar davor eingenommen wird. Unofem® und Levogynon® verhindern dagegen den Eisprung nur, wenn sie mehr als einen Tag davor eingenommen werden. Die Einnistung eines befruchteten Eis kann auch die neue Notfallpille wahrscheinlich nicht verhindern.
Die Nebenwirkungen bei der Einnahme von Ellaone® unterscheiden sich in den Studien nicht von denen mit Unofem®. Manchmal kann es zu Übelkeit kommen, selten zu Erbrechen. Ernsthafte gesundheitliche Risiken scheint es nicht zu geben.
Das neue Präparat kann möglicherweise die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln (Pille, Vaginalring, Verhütungspflaster) beeinträchtigen. Das ist wichtig für Frauen, die wegen einem Einnahmefehler der Pille die Pille danach nehmen. Wie stark und wie lange die Wirkung der Pille beeinträchtigt ist, ist noch nicht geklärt. Bisher wird empfohlen, dass Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel benutzen, bis zur folgenden Regel zusätzlich mit Kondomen verhüten.

 

 

Barmbek°Basch

Das Familienplanungszentrum berät Sie zu folgenden Themen:
- Soziale Hilfen für werdende Mütter und Väter
- Schwangerschaftskonflikte
- Schwangerschaftsabbruch und die gesetzlich vorgeschriebene Beratung gem. § 219                           
- Verhütungsmethoden 

Donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr
Sprechstunde ohne Voranmeldung

Barmbek°Basch
Wohldorfer Straße 30
22081 Hamburg
U3 Station Dehnhaide

 

 

AWO Kifaz Farmsen – Berne

Das Familienplanungszentrum berät Sie zu folgenden Themen:
- Schwangerschaftskonflikte
- Schwangerschaftsabbruch und die gesetzlich vorgeschriebene Beratung gem. § 219                           
- Krisen in der Schwangerschaft und nach der Geburt
- Verhütungsmethoden

Montags von 10:00 – 13:00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 040 – 645 03 00

AWO Kifaz Farmsen – Berne,
Berner Schloss Berner Allee 31 a
22159 Hamburg
U1, Station Berne oder Bus 277, Station Saselheider Weg

 

 

 

Elternschule Mümmelmannsberg

 Das Familienplanungszentrum berät Sie zu folgenden Themen:
- Soziale Hilfen für werdende Mütter und Väter
- Schwangerschaftskonflikte
- Schwangerschaftsabbruch und die gesetzlich vorgeschriebene Beratung gem. § 219
- Verhütungsmethoden

Montags von 14:30 – 17:30 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 040 – 428 979 130

Elternschule Mümmelmannsberg
Kirchnerweg 6
22115 Hamburg
U2 Station Mümmelmannsberg

 

 

HPV Impfung

Die HPV-Impfung erregt zur Zeit viel Aufmerksamkeit. Es gibt große Werbekampagnen in Fernsehen und Zeitschriften, sogar Schulprojekte werden von den Herstellerfirmen der Impfstoffe mit finanziert. Daneben erregen auch die Berichte über schwerwiegende Komplikationen großes Aufsehen. Mädchen und ihre Eltern beschäftigen sich mit der Impfung, auch in den Sexualpädagogischen Gruppenangeboten gibt es viele Fragen dazu.

Dass viele Informationen mit Werbung kombiniert sind, erschwert es, eine korrekte und neutrale Einschätzung des Nutzens und der Risiken der Impfung zu bekommen.

Deshalb geben wir Ihnen auf diesem Informationsblatt wichtige Hinweise auf unabhängige Informationen und eine Entscheidungshilfe für Eltern, junge Frauen und Mädchen; herausgegeben von der Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit Bielefeld

 

 

Menschen ohne Papiere

Resolution des Arbeitskreises "Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel"

Zugang zur Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht. Der Arbeitskreis "Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel" hat sich im Anschluss an einen Fach-Workshop konstituiert, den das Diakonische Werk Hamburg und das Gesundheitsamt Altona am 12.10.2007 gemeinsam organisiert hatten.
Anlässlich der Bürgerschaftswahl in Hamburg weist der Arbeitskreis mit folgender Resolution auf die in hohem Maße problematische Gesundheitsversorgung für Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere hin: in Hamburg leben in erheblicher Anzahl Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Entsprechend ist ein humanitärer Umgang mit der Lebenssituation dieser Menschen notwendig und - wie Beispiele aus Städten wie München und Freiburg zeigen - auch möglich. Von besonderer Bedeutung ist ihre Einbeziehung in das System der Gesundheitsversorgung. Die existierenden ambulanten und stationären Strukturen sind für Menschen ohne Papiere entweder nicht zugänglich oder sie werden aus Angst vor Entdeckung nicht genutzt. In der Konsequenz kann z. B. ein Arbeitsunfall, eine Schwangerschaft oder eine Lungenentzündung schnell existenz- und lebensbedrohlich werden.
Beratungsstellen und Ärzte sind immer wieder mit schweren Erkrankungen oder gar Todesfällen konfrontiert, die nur deswegen eingetreten sind, weil die Betroffenen sich nicht getraut haben, bei ersten Symptomen zum Arzt zu gehen. Ärztinnen und Ärzte, die Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere behandeln, tun dies meist unter ungeklärten Kostenübernahmebedingungen und unter unsicheren rechtlichen Rahmenbedingungen.
Wenn überhaupt, steht den Betroffenen so nur eine rudimentäre Notfallmedizin zur Verfügung. Der Arbeitskreis "Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel" fordert daher den jetzigen wie auch den zukünftigen Senat auf,

 konkrete Maßnahmen und Projekte zu entwickeln, die die gesundheitliche Versorgung von Menschen ohne gültige Aufenthaltstitel nachhaltig verbessern.

 Regelungen mit Freien Trägern, Institutionen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft zu treffen, um Zugänge zu medizinisch notwendigen Leistungen zu ermöglichen.

Ansprechpartnerin:
Christiane Hess, Medizinische Flüchtlingshilfe, Tel. 040-41494797; 0162-2310403
hess.christiane(at)web.de

Mitglieder des Arbeitskreises „Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel“:
- Dr. Thomas Buhk, Infektionsmedizinisches Centrum Hamburg
- Susanne Clasen, ragazza e.V.
- Bettina Clemens, Diakonisches Werk Hamburg
- Fanny Dethloff, Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Kirche
- Inger Hamdorf, mujeres sin fronteras
- Dr. Dirk Hauer, Diakonisches Werk Hamburg
- Christiane Hess, Medizinische Flüchtlingshilfe
- Dr. Frauke Ishorst-Witte, Tagesaufenthaltsstätte Bundesstraße des Diakonischen Werks
- Frank John, AK undokumentiertes Arbeiten bei ver.di
- Anna Kühne, Medizinische Flüchtlingshilfe
- Pia Peddinghaus, ADEBAR Familiengesundheitslotsen - Gisela Reher, Flüchtlingsrat Hamburg
- Bärbel Ribbert, Familienplanungszentrum
- Gisela Walter, Zentrale Beratungsstelle für sexuell übertragbare Krankheiten

Hamburg, Februar 2008

 

 

Neues Serviceangebot im FPZ: Antragssprechstunde für Schwangere sowie Mütter und Väter in der Elternzeit

Verzweifelt beim Ausfüllen der Anträge auf Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld oder Arbeitslosengeld II?

Das Familienplanungszentrum bietet ab dem 18.06.2008 eine Antragsprechstunde für Schwangere sowie Mütter und Väter in der Elternzeit.

Mittwochvormittags erhalten Sie kostenlos praktische Tipps, Informationen und direkte Unterstützung bei der Antragstellung!

Vereinbaren Sie gern kurzfristig einen Termin, dann gibt es für Sie keine langen Wartezeiten!

Für alle anderen Beratungen, z.B. zu Finanziellen Hilfen oder Krisen in Schwangerschaft und Elternzeit sind – wie gewohnt – täglich Gespräche möglich.

Familienplanungszentrum e.V.
Bei der Johanniskirche 20
22767 Hamburg-Altona
Telefon 040- 4392822
www.familienplanungszentrum.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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